Home   |   Inhalt   |   Kontakt   |   Hilfe    
  Einführung | Methoden | Ergebnisse | Zusammenfassung | Appendix
vorangehende Seite auf nächste Seite


Methoden
Simulations-Modell

 

Aufbau von Probe und Spitze
Kräfte und Potentiale
Statische Simulation
Dynamische Simulation


Kräfte und Potentiale

Ein Simulations-Modell wird im wesentlichen bestimmt durch die darin berücksichtigten Kräfte. In der vorliegenden Simulation sind dies die kurzreichweitigen interatomaren Kräfte, welche im einzelnen sind:

  1. Atomare Kräfte zwischen den (neutralen) Atomen:
    Diese werden über das Potential (Buckingham - Potential) zwischen zwei Atomsorten definiert und zwar mittels einer mathematischen Funktion, die sich aus einer Summe von Potenz- und Exponentialfunktionen zusammensetzt.
  2. Coulomb-Kräfte bei ionischen Bindungen:
    Das in dieser Simulation verwendete Kaliumbromid ist (wie z.B. NaCl) ein typischer Vertreter dieses Bindungstyps und hat ein einfach kubisches Gitter.
  3. Coulomb-Kräfte, die aus der Polarisation der einzelnen Atome resultieren (siehe hierzu auch Bild 1 unten)

Bild 1: Polarisierbarkeit der einzelnen Atome; die Ladungen von Kern und Schale sind gegeneinander verschiebbar. Die hierzu notwendige Kraft wird über eine Federkonstante definiert. Wenn sich Kern und Schale durch die Kräfte der anderen Gitteratome gegeneinander verschieben, ist die Ladungsverteilung nicht mehr punktsymmetrisch und das Atom somit polarisiert.

Häufig befindet sich die Probe auf einem leitenden Substrat. Wird nun zwischen Probe und Spitze ein Spannung angelegt, ergibt sich eine Polarisierung (inkl. Spiegelladung), welche eine Kraft zwischen Spitze und Probe bewirkt. Auch diese Kraft kann mit der Simulations-Software berücksichtigt werden, ist aber hier nicht relevant.
Weitere Details zu diesen sogenannten Image-Forces sind im Manual zu finden.










click to get the printable page version