Die scans mit der 6x2x2 - Spitze zeigten eine starke Eigenschwingung der Spitze. Deshalb wurde eine
Simulation mit fixer Position der Spitze gemacht (siehe Movie). Tatsächlich schwingt die Spitze auch
ohne dass sie bewegt wird. Das heisst, die Schwingung wird allein durch die thermische Anregung verursacht.
Die Eigenrequenz der Spitze in horizontaler Richtung lässt sich leicht abschätzen:
Die laterale Steifigkeit ist aus den
horizontalen scans
bekannt. Als schwingende Masse werden nur die
untersten 4 Atome berücksichtigt. Die ergibt eine Periode von rund 5.6ps (Picosekunden), während die aus der
Simulation ermittelte Periode etwa 8.2ps betrug. Das bestätigt, dass es sich bei der Schwingung um die
Eigenresonanz der Spitze handelt.